Die Geschichte eines Menschen wie du und ich
Es war einmal ein Mensch, so wie du und ich, der eines im Sinne hatte.
Er wollte den Menschen helfen, ihnen Sicherheit geben und dafür alles
lernen was notwendig ist. Nachdem er freiwillig zweieinhalb Jahre der
Ausbildung hinter sich gebracht hatte musste er noch anderthalb Jahre
in eine Einsatzhundertschaft.
In dieser Einsatzhundertschaft wurde er das erste Mal mit einem Ausmaß
an Übel konfrontiert dass er bis jetzt noch nicht kannte. Er sah wie
Menschen wie du und Ich mit Steinen und Brandsätzen auf Menschen wie du
und Ich warfen. Er sah wie Menschen wie du und Ich Autos von ihren
Nachbarn umwarfen und sie in Brand steckten. Er sah wie Menschen wie du
und Ich mit selbstgefertigten Schlaggeräten, deren Verletzungspotenzial
niemand zu glauben vermag, auf Menschen wie du und Ich zurannte nur um
sie mit diesen Geräten so gut wie möglich zu verletzen. Und der Mensch
wie du und Ich vergisst dabei, dass derjenige, den er gerade verletzt,
jemand ist, der ihm nur helfen möchte.
Nachdem der Mensch wie du und Ich diese fünf Jahre, in denen er fünf
Tage der Woche von allen getrennt ist die er kennt, da er in einer
anderen Stadt (meist 200 km oder mehr entfernt) hinter sich gebracht
hat wird er von seinem Arbeitgeber irgendwohin versetzt. Wenn er z.B.:
aus Bamberg kommt muss er es auch akzeptieren wenn er nach München
geschickt wird um dort den Menschen zu helfen.
Dort verteilt er dann Strafzettel um zu verhindern, dass Menschen wie
du und Ich Unfälle bauen und sich dabei verletzen oder dabei sterben.
Er verfolgt Straftaten um Menschen wie du und mich vor Morden,
Körperverletzungen oder Diebstählen und dergleichen zu schützen.
Und dieser Mensch wie du und Ich opfert einen Großteil seiner Freiheit
um Menschen zu helfen und zu beschützen. Er begibt sich für diese
Menschen bewusst in Todesgefahr.
Und alles was dieser Mensch, ein Mensch wie du es bist oder Ich es bin, dafür erhält, ist Missgunst und Beleidigung.
Dennoch macht dieser Mensch wie du und Ich weiter. Und alles nur aus einem Grund:
Denn dieser Mensch hat erkannt, dass wir alle Menschen wie du und Ich sind!
Eingeschickt von Jan
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...gehören sicherlich auch irgendwo zum Rettungswesen. Aber ich denke, das es da durchaus Unterschiede gibt: wer Polizist werden will, macht eine Ausbildung und hat letztlich einen Job, für den er bezahlt wird. Seine "Freiheit" die er für die Arbeit als Polizist aufbringt ist letztlich sein Job - und während sich viele andere von Feuerwehr und Rettungsdiensten mehr oder minder EHRENAMTLICH, das heisst ohne anständigen Lohn für ihre Bereitschaft zu bekommen, dann damit "vergnügen" dürfen, Verletzte aus Autos zu holen, zum Teil in Einzelteilen einzusammeln, während Feuerwehrleute nicht nur ihre "Freiheit" sondern sehr, sehr oft auch ihre FREIZEIT dafür hergeben, das ein vernünftiger Rettungsdienst gewährleistet wird... tja, ehrenamtliche Polizei ist ja dann so etwas wie Bürgerwehr - und lass mich raten, bisher waren die Erfahrungen mit ehrenamtlichen Bürgersherrifs nicht so super und die hauptamtlichen Sherrifs haben sich eher auf die Weste gepieselt gefühlt.
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